Hallo ihr!
Nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag. Einer der letzten. Das wird einem mittlerweile bei sehr vielen Dingen bewusst. Jeden Tag. "Dasmachst du jetzt nur noch ein paar Mal, dann gehts zurück..."
Das klingt jetzt sehr melancholisch, ein bisschen Wahrheit steckt da wohl auch mit drin. Aber eigentlich war es ja klar, man wusste ja von Anfang an, dass es irgendwann zu Ende geht und man wieder nach Deutschland fährt. So war der Plan und so sieht es auch heute noch aus.
Gewisse Dinge werde ich hier vermissen, ganz klar. So viel Freiheit wie hier habe ich noch nie vorher in meinem Leben genossen. Aber es zieht auch eindeutig wieder zurück nach Deutschland. Nach über 9 Monaten vermisst man Familie, Freunde und Umgebung einfach doch ziemlich. Schließlich ist auch aus dem Abenteuer ein Alltag geworden. Man lebt in Schweden quasi wie in Deutschland.
Blicken wir noch ein bisschen zurück, fangen mal an den letzten Monat zusammen zu fassen.
Was ist da alles gelaufen?
Erstes Schlagwort: Urlaub.
Ja, irgendwie hatte ich bis zum Mai meinen Urlaub nicht wirklich ausgenutzt. Daher bin ich nun fast in Stress gekommen, um noch alle Urlaubstage wegzubekommen. Nach dem Abschlussseminar in Deutschland hatte ich nun aber noch 1 1/2 Wochen Urlaub, da passte das ganz gut. Alleine habe ich die Zeit nicht verbracht, am 3. Juni ist meine Schwester Almut hochgekommen um mich zu besuchen und sich ein bisschen vom Unistress zu erholen. Demnach haben wir es ruhig angehen lassen, waren in Kopenhagen ein bisschen Party machen. Und an meinem Geburtstag gestern wars natürlich auch echt schön ein Familienmitglied um sich herum zu haben. Die "große" Party steigt dann erst am Samstag, aber auch so war es einfach schön!
Morgen ist dann mein letzter richtiger Arbeitstag, danach fängt das Sommercafé an. Habe heute noch einen Kuchen gebacken um meine lieben Mitarbeiter morgen beim Kaffee ein bisschen verwöhnen zu können.
Noch ein Schlagwort: Kirchentag 
Unser letztes Seminar mit allen Freiwilligen hatten wir zufällig Ende Mai, genau passend zum Kirchentag. Also haben wir uns das Spektakel noch 2 Tage angeguckt und haben danach noch verschiedene Dinge in der Nähe von Bremen und Hamburg gemacht. Beispielsweise ein Konzentrationslagerbesuch in Neuengamme war ein Teil des Seminares.
Highlight war für mich aber der Kirchentag. Es ist einfach immer wieder beeindruckend, wie viele Leute sich auf einem Platz treffen um einen gemeinsamen Gottesdienst zu feiern.
Besonders traurig ist der Abschied von allen Freiwilligen nach der Überfahrt nach Schweden gewesen. Ein großer Umarmungsring, alle umarmen alle. Die Tränen sind geflossen...
Nunja. Kilian sticht also bald wieder in See, ist in Gedanken auch schon viel wieder in Deutschland und tut sich trotzdem noch schwer mit dem Gedanken, dieses Leben jetzt wieder auf(zu)geben (zu müssen).
Jetzt noch 12 Arbeitstage überstehen und ein bisschen in Schweden rumreisen. Danach wird man sehen, wann es wieder Richtung Heimat geht. Bleibt erstmal für alle ne Überraschung!
Ganz liebe Grüße,
Kilian






), kamen Luftschlangen, Tröten aber auch wichtige Dinge wie Lebensmittel. Hab mich mal wieder tierisch gefreut!!! Tja, was habe ich sonst noch gemacht seit dem letzten Beitrag? Ich war auf meinem Mid-term EVS Seminar. Das war ganz okay soweit. Nicht der Knaller aber definitiv besser als erwartet und auch besser als das On-Arrival im Herbst.








